Ein neuer Baum für die Verkehrsinsel
in Theresienhof
Nachdem durch Mitglieder des Bauausschusses der "Schilderwald" auf der Verkehrsinsel etwas umsortiert wurde, war dort Platz für eine Baumpflanzung.
Die KWG hat daraufhin eine Elsbeere gespendet und gepflanzt. Auch wenn es jetzt nur ein kleines Bäumchen ist, wird daraus in den kommenden Jahren hoffentlich ein schöner Baum!
Die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Mehlbeeren (Sorbus) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen von bis über 20 Metern, sehr selten bis über 25 Metern erreicht. Die Borke ist bei älteren Bäumen häufig asch-grau bis braun-grau und kleinschuppig. Man kann die Borke der Elsbeere leicht mit einer Eichenrinde verwechseln.
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten, einfachen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattrand ist spitz gelappt und ungleich gesägt, die Anzahl der Lappen beträgt drei bis fünf. Die Herbstfärbung der Laubblätter ist orange-rötlich.
Nicht nur im Frühling ist die Elsbeere eine Augenweide, auch ihr Herbstkleid ist besonders schön. Es verfärbt sich von feuerrot über orange nach gelb. Die Früchte der Elsbeere reifen zwischen Juli und September. Wie bei Birnen ist das Fruchtfleisch körnig, denn auch die Elsbeeren-Früchte enthalten sogenannte Steinzellen. Pur genossen schmecken sie süßlich-sauer und haben einen hohen Vitamin-C-Anteil. Die rot-braunen runden Beeren helfen nicht nur gegen Magenbeschwerden sondern lassen sich vielfach verwenden. Man kann sie zu Kompott, Marmelade, Gelee oder Fruchtsäften verarbeiten oder als Zutat für Schokolade, Konfekt, Käse, Kekse, Kuchen und Torten verwenden.

